Samstag, 31. Januar 2015

Versenden Sie ein Stück Heimat!  

Mit unseren regionalen und individuellen Briefmarken können Sie Grüße deutschlandweit versenden. Unsere erste Briefmarkenkollektion erschien am 1. Dezember 2008 und erfreut sich noch immer großer Beliebtheit. Zwischenzeitlich haben wir weitere Motive veröffentlicht. Die Ideen gehen noch lange nicht aus. Sie dürfen also auf weitere Neuerscheinungen gespannt sein. Wenn Sie Fragen zu unseren Briefmarken haben, können Sie sich gerne melden:

Kathrin Witte / Melanie Kyris

Telefon (0335) 5530 457 / -402

kwitte(at)maerkische-post.de / mkyris(at)maerkische-post.de

Briefmarke 0,45 € - Motiv "Großdorn-Husarenfisch" - Rotes Meer

Format Postkarte:

Der Großdorn-Husarenfisch oder auch Riesenhusar ist ein Raubfisch.

Äußere Erscheinung

Der Fisch ist von rötlicher Farbe und hat eine ge-drungene Gestalt. Die rötlichen Schuppen haben weiße Ränder. Die Flossen sind orange bis gelblich. Der Kopf hat ein konkaves Profil mit einem nach oben gerichteten Maul. 

Verbreitung

Großdorn-Husarenfische kommen im Roten Meer, im Indischen Ozean und im Pazifischen Ozean bis nach Japan und Mikronesien vor.

Verhalten gegenüber Menschen

Die Tiere gehen den Menschen aus dem Weg und sind nicht aggressiv. Trotz des Giftstachels auf den Kiemen-deckeln sind sie grundsätzlich ungefährlich. Verletzungsgefahr besteht, wenn Taucher oder Schnorchler ver-suchen, die Tiere anzufassen.

 

Briefmarke 0,54 € - Motiv "Anemonenfisch" – Indischer Ozean

Format Standard:

Anemonenfische (Amphiprion) nach den beiden bekanntesten Arten häufig auch Clownfische genannt. Sie sind eine in den Korallenriffen des tropischen Indopazifik vorkommende Gattung der Riffbarsche (Pomacentridae), die in enger Symbiose mit Seeanemonen lebt. 

Merkmale:

Anemonenfische werden 7 bis 16 Zentimeter lang. Die Körperlänge beträgt das 1,7- bis 2,5-fache der Körperhöhe. 

Verbreitung:

Alle Arten leben in den tropischen Bereichen des Indopazifik und dort, wo tropisch warme Meeresströmungen weit nach Norden oder Süden reichen, z. B. an
der Ostküste Japans, in Tiefen von einem bis 15 Metern. 

 

Briefmarke 0,85 € - Motiv "Büschelbarsch" – Rotes Meer


Format Kompakt:

Fahnenbarsche (Anthiinae) zählen zu der Familie der Sägebarsche und leben mit ca. 215 Arten in tropischen und subtropischen Meeren. Die meisten Arten dieser Unterfamilie sind ausgesprochen farbenprächtig. 

Verbreitung, Lebensraum und Fressfeinde:

Die meisten Arten kommen aus dem Indopazifik, einige leben auch im Atlantik, Anthias anthias kommt auch im Mittelmeer vor. Meist leben die 6–18 cm großen Tiere in großen Schwärmen mit hunderten bis tausenden Exemplaren an der Außenseite der Korallenriffe und ernähren sich von tierischem Plankton. 


Merkmale:

Die meisten Arten der Fahnenbarsche erreichen Längen von zehn bis zwanzig Zentimetern (40 cm bei Meganthias). Ihr Körper ist meist spindelförmig und seitlich abgeflacht, es gibt jedoch auch sehr hochrückige Arten. 

 

Briefmarke 1,37 € - Motiv "Maskenfalterfisch" – Rotes Meer

Format Großbrief:

Der Maskenfalterfisch (Chaetodon semilarvatus) auch Maskarill oder Gelber Rotmeer-Falterfisch genannt, ist eine Art aus der Familie der Falterfische. Die Größe der Tiere, die eleganten Bewegungen, und die prächtigen Farben machen ihn zu einem der schönsten Korallenfische.

Der Maskenfalterfisch erreicht eine Länge von bis zu 30 cm. Er lebt in kleinen Gruppen oder paarweise im Roten Meer in Gebieten mit großen Korallenbeständen.


Briefmarke 1,99 € - Motiv "Weißer Hai" – Pazifik




Format Maxibrief

Der Weiße Hai (Carcharodon carcharias), seltener auch als Weißhai oder Menschenhai bezeichnet, ist die ein-zige Art der Gattung Carcharodon aus der Familie der Makrelenhaie (Lamnidae).

Der Trivialname bezieht sich auf die auffällig helle Bauchfärbung der Tiere. Die Art kommt fast weltweit vor und besiedelt bevorzugt ge-mäßigte Küstengewässer.

Als die größte Haiart, die sich nicht von Plankton ernährt, ist der Weiße Hai der größte Raubfisch der Welt und kann auch Menschen gefährlich werden.

Er ist im gesamten Verbreitungsgebiet selten und gilt heute durch Beifang in der kommerziellen Fischerei sowie gezielte Bejagung zum Gewinn von Trophäen als im Bestand bedroht.

Die Märkische Post ehrt die Tiere nun mit einer Briefmarkenserie. 

Alle Marke sind für den deutschlandweiten Versand bestimmt.

Sie können die fischigen Marken in allen Annahmestellen der Märkischen Post, sowie unter: https://shop.moz.de oder telefonisch unter Tel.: 0335-5530402 erhalten.

Ihr Märkisches Post Team

 

Vorstellung Sondermarke „Jetzt wird´s bunt“

Als Teil des Märkischen Medienhauses beteiligt sich die Märkische Post mit einer 51-Cent-Sondermarke an der mehrmonatigen Kampagne „Jetzt wird´s bunt“.

So bunt, wie es die Darstellung des Motivs erwarten lässt, ist auch der Inhalt der Kampagne. Unter dem Motto „Wir sind bunt“ wird dem Umstand Rechnung getragen, dass in Kürze alle Printtitel des Medienhauses in voller Farbigkeit erscheinen werden.  Zudem verweist es auf die inhaltliche Vielfalt der Berichterstattung, die stets aktuell und unvoreingenommen über das Geschehen im lokalen Umfeld, Brandenburg, Deutschland und der Welt berichtet.  

Die Umstellung auf den durchgängigen Vierfarbdruck wird möglich, durch Investitionen am Druckstandort Frankfurt, mit welchen sich das  Haus zur eigenen, 134-jährigen Tradition des Zeitungsdrucks bekennt und diese am Standort fortsetzt. Die Aussage „Wir drucken hier“, spiegelt dieses Engagement für die Region wider.

Neben den klassischen Printtiteln hat sich das Medienhaus in den zurückliegenden Jahren zu einem vielfältigen Anbieter von Dienstleistungen und Produkten aus dem Bereich Medien und Journalismus entwickelt. Der Ausspruch „Wir sind vielfältig“ weist  auf diesen Aspekt hin, für welchen die Märkische Post eines von vielen lebendigen Beispielen ist.

Angesichts sich ändernder Nutzungsgewohnheiten und den Möglichkeiten moderner Technik, baut das Märkische Medienhaus auch seine Angebote im Bereich digitaler Medien aus. Die Einführung eines ePapers, die Berichterstattung auf MOZ.de und die Verankerung in den sozialen Medien sind Beispiele für diese Entwicklung und die Aussage „Wir bieten mehr“ www.moz.de/bunt.

Erhältlich sind die Marken in allen Annahmestellen der Märkischen Post, sowie unter: https://shop.moz.de oder telefonisch unter Tel.: 0335-5530402.

Ihr Märkisches Post Team


Nur Tausend Stück sind ab heute in allen Annahme-stellen der Märkischen Post zu haben oder können auf Anfrage bestellt werden: Die 51-Marken zum 200. Jubiläum der Umbenennung des Ortes Quilitz in Neuhardenberg. Am Montagvormittag wurde die Briefmarke mit der Schinkelkirche als Motiv im Neuhardenberger Gotteshaus vorgestellt.

Pfarrer Thomas Krüger, Kathrin Witte von der Märkischen Post und Neuhardenbergs Heimat-vereinsvorsitzender Dietmar Zimmermann präsentierten die Sonderstücke im ortsbild-prägenden Gebäude. Mit der Marke lassen sich Standardbriefe bis zu 20 Gramm in alle Teile Deutschlands senden.

Erhältlich sind die Marken in allen Annahmestellen der Märkischen Post, sowie unter: https://shop.moz.de oder telefonisch unter Tel.: 0335-5530402.

Ihr Märkisches Post Team

Deutschlandweit günstiger! Sparen Sie Porto mit der Märkischen Post

Am 1. August 2013 ist es endlich soweit: Die Märkische Post verein-
facht ihren Briefmarkenversand.

Aus unseren Tarifen „Neue Bundesländer“ und „Alte Bundesländer“
wird der Tarif „deutschlandweit“. Ein Preis pro Wertstufe für ganz
Deutschland!

Hierzu veröffentlichen wir eine Blumenmotivserie und unsere beliebten
„Grimms Märchen“. Neben der deutschlandweiten Briefmarken wurden
auch exklusive Ersttagskarten herausgebracht.

Erhältlich sind die Marken ab sofort unter:
https://shop.moz.de/Briefmarken/Top-Angebote/
oder telefonisch unter Tel.: 0335-5530402.

Ihr Märkisches Post Team

 

 

 

Tausendfache Erinnerung an Ludwig Leichhardt

An den Australien-Forscher Ludwig Leichhardt erinnert eine von der Märkischen Post herausgegebene Briefmarke, die gemeinsam mit der Trebatscher Ludwig-Leichhardt-Gesellschaft gestaltet wurde. Mit der Marke unterstützt die Märkische Post die Bemühungen der Gesellschaft, den Forscher, dessen Geburtstag sich am 23. Oktober zum 200. Mal jährt, deutschlandweit bekannter zu machen. „In Australien lernt jedes Kind im Geschichtsunterricht, was Leichhardt für die Erforschung des Kontinents geleistet hat, in seiner Heimat ist das leider trotz seiner großen wissenschaftlichen Leistung nicht so“, sagt Andrè Parade, Vorsitzender der Leichhardt-Gesellschaft.

Diese betreibt in Leichhardts Geburtsgemeinde Trebatsch (Oder-Spree) ein kleines Heimatmuseum. Zudem gibt es in der Region zahlreiche Feierlichkeiten aus Anlass des Jubiläums. Dazu gehört am 3. August eine Korso mit mehr als 300 Booten auf dem Schwielochsee, der von einem Kaffenkahn, dem zum Leichhardts Lebzeiten typischen Binnenschiff, angeführt wird. Die Ludwig-Leichhardt-Sonderbriefmarke der Märkischen Post, die für den deutschlandweiten Versand von Standardbriefen mit dem Unternehmen verwendet werden kann, ist in einer Auflage von 1000 Exemplaren gedruckt worden.

5 Jahre Märkische Post

Anlässlich unseres 5-jährigen Geburtstages präsentieren wir Ihnen eine Briefmarkenneuerscheinung – deutschlandweit und postfrisch! Zum Sammeln, Verschenken oder zum eigenen Verbrauch. 

Neben der deutschlandweiten Sondermarke wurde auch eine exklusive Ersttagskarte in limitierter Auflage von 500 Exemplaren gestaltet. 

Die Enthüllung wird am 24. April 2013 feierlich stattfinden.

Unsere Serie "Grimms Märchen"

Welcher kleine Hobbykünstler würde sich nicht wünschen, eine Zeichnung von sich auf einer Briefmarke wiederzufinden? Für fünf Nachwuchsmaler ist der Wunsch jetzt in Erfüllung gegangen. Ihre Märchenzeichnung ziert künftig die Briefmarken der Werte 42 Cent, 46 Cent, 70 Cent, 1,20 Euro und 1,65 Euro der Märkischen Post.

Fast 400 Einsendungen sind eingegangen, aus denen eine Jury nach vielen Überlegungen fünf Entwürfe ausgewählt hat.

Die Märkische Post stellt Ihre neue Serie „Grimms Märchen“ im Januar 2013 damit ganz im Zeichen des Grimm-Jahres vor. Die Briefmarken unserer neuen Serie werden am 7. Januar 2013 im Haus der Märkischen Post, Kellenspring 6, 15230 Frankfurt (Oder), feierlich enthüllt.

Unsere Klassiker

Mit der Einführung der Briefmarken der Märkischen Post im jahr 2008 eröffnete sich für kleine Unternehmen und Privatkunden die Möglichkeit, von den günstigen Portopreisen der Märkischen Post direkt zu profitieren und Portokosten einzusparen.

Der Erwerb der Briefmarken und die Einlieferung der Briefe sind bei unseren Annahmestellen in unserem Zustellgebiet möglich. Im Bereich der Briefmarken bietet Ihnen die Märkische Post auch individuell gestaltete Briefmarken an.

Ob 100 Marken oder 5000 Marken, wir gestalten zusammen mit Ihnen einen bleibenden Eindruck beim Empfänger. Bitte kontaktieren Sie infocenter(at)maerkische-post.de für weitere Informationen, betreffend Ihre individuell gestalteten Briefmarken.

Natürlich können Sie auch auf unsere beliebten Heimatbriefmarken zurückgreifen, die die bekanntesten Bauwerke der Region zeigen.

Stiftskirche in Neuzelle

Das in Neuzelle gelegene Kloster wurde den Zisterziensermönchen im Jahre 1268 von Heinrich dem Erlauchten, Markgraf von Meißen und der Ostmark, gestiftet und existierte als Kloster bis zum Jahre 1817. Die 70m hohe Kirche und deren prunkvolle barocke Innendekoration ist das Wahrzeichen der gesamten Region.

Einst nach gotischem Vorbild errichtet, wurde die Kirche im 17. und 18. Jahrhundert zu einem „Barockwunder” umgebaut. Zahlreiche Altäre, Säulen, Skulpturen und Fresken zieren den Innenraum. In jahrelanger Arbeit schufen die Mönche ein Kunstwerk, welches heute als Kulturdenkmal in Ostdeutschland seinesgleichen sucht. Dieses Kloster gehört auch zu den wenigen in Brandenburg erhaltenen Zisterzienserklöstern.

Seit 1993 wird das Kloster mit seinen Gebäuden und dem Garten mit EU-Fördergeldern und Landesmitteln umfassend restauriert und erstrahlt nun wieder in voller Pracht und Schönheit. In unmittelbarer Nähe zum Kloster befindet sich der Klosterteich mit seinen unzähligen Seerosen. Direkt am Teich befindet sich die Klosterbrauerei, in der noch heute nach alter handwerklicher Tradition Bier gebraut wird.

Kleist-Museum Frankfurt (Oder)

Das Kleist-Museum widmet sich dem Leben und Werk des in Frankfurt (Oder) geborenen Dichters Heinrich von Kleist (1777-1811). Es wurde 1969 im Gebäude der ehemaligen Garnisonschule eingerichtet und gilt als „eines der schönsten Literaturmuseen Europas“ (Die Zeit, 2000). Das Kleist-Museum ist als kultureller Gedächtnisort von nationaler Bedeutung im Blaubuch der Bundesregierung verzeichnet. Mit über 34.000 Bestandseinheiten verfügt das Museum über die weltweit umfangreichste Sammlung zu Kleist und seinem literaturgeschichtlichen Umfeld. Der Ausbau der Sammlung konzentriert sich vornehmlich auf den Erwerb von Primär- und Sekundärzeugnissen zu Leben und Werk Heinrich von Kleists. Dies schließt Werke der bildenden Kunst sowie auch Zeugnisse der darstellenden Kunst und der Musik ein.

Darüber hinaus ist das Museum dem Erbe der Dichter Ewald Christian und Franz Alexander von Kleist sowie Friedrich de la Motte Fouqué verpflichtet. Die Dauerausstellung im ersten Stock des von Martin Friedrich Knoblauch 1777 errichteten Gebäudes gibt einen Überblick über Kleists Leben und Werk und informiert über Aspekte seiner Wirkung. Wechselausstellungen im Kabinett und im Studio ergänzen die Präsentation. Neben der Sammlungs-, Forschungs- und Publikationstätigkeit gehören Lesungen, Vorträge und literarisch-musikalische Veranstaltungen zum Programm. Museumspädagogischer Schwerpunkt ist die Arbeit mit Jugendlichen.

Dom St. Marien in Fürstenwalde

Neben Brandenburg an der Havel und Havelberg ist Fürstenwalde eine der drei märkischen Domstädte. Der Fürstenwalder Dom St. Marien ist mit seinem mächtig wirkenden und weithin sichtbaren 68 Meter hohen Turm ein Wahrzeichen der Stadt.

In seiner heutigen Gestalt wurde er als dreischiffige Kathedralkirche um die Mitte des 15. Jahrhunderts erbaut. Der quadratische Hauptbau des Turms mit seinen Polygonaltürmen wurde etwa um 1470 fertig gestellt. Im Laufe der Geschichte vielfach beschädigt und wiederhergestellt, wurde der Dom im April 1945 fast vollständig in Schutt und Asche gelegt.

Die evangelische St. Marien-Domgemeinde baute ihn im Wesentlichen mit ihren eigenen Möglichkeiten wieder auf. Am 31. Oktober 1995 wurde die Wiedereinweihung gefeiert. Am 31. Oktober 2005 weihte Bischof Huber die von der Firma Schuke aus Potsdam erbaute neue Orgel.

Schiffshebewerk Niederfinow

Das Schiffshebewerk Niederfinow ist das älteste der heute in Deutschland "diensttuenden" Hebewerke. In der Zahl seiner jährlichen Besucher hält es aber unangefochten die Spitze. Warum ist das so? Fragt man Besucher, wie es ihnen gefallen hat oder warum sie wiederholt nach Niederfinow kommen, so lautet die Antwort oft, dass es "schön, interessant und beeindruckend" sei.

Sicher spielen viele Faktoren eine Rolle, wie die Größe des Bauwerks, seine Technik, die schöne Lage im Eberswalder Urstromtal zwischen Oderbruch und Barnim. Nicht zuletzt ist es aber die gelungene Übereinstimmung zwischen Technik und Landschaft, das Wechselspiel zwischen Mensch und Wasser. Man sieht dem Ein- und Ausfahren der Schiffe zu, der Fahrt des Troges, dem Öffnen der Tore, oder genießt einfach den schönen Anblick von der Besuchergalerie.

Schloss Steinhöfel

Das Schloss Steinhöfel ist ein neobarock modifiziertes klassizistisches Schloss in der Gemeinde Steinhöfel im Landkreis Oder-Spree in Brandenburg. Mit seiner bemerkenswerten englischen Parkanlage wird es heute wie wohl schon früher zu den schönsten Adelssitzen in der Mark gerechnet.

Durch mehrfache Erweiterung eines etwa um 1730 durch die alte Adelsfamilie von Wulffen errichteten märkischen Herrenhauses durch Glieder der ebenfalls alten Adelsfamilie von Massow erfuhr das Ensemble insbesondere im ausgehenden 18. Jh. den Ausbau in seine heutige Gestalt.

Seine Geschichte kreuzt sich mit der einiger erstrangiger Persönlichkeiten des 18. und 19. Jh., ohne besondere politische Bedeutung zu erlangen. Um die Jahrtausendwende aufwendig restauriert, u. a. mit Mitteln der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (1992/93), wird das Ensemble heute als denkmalgeschütztes Hotel genutzt.

EKO-Hochofen Eisenhüttenstadt

Das Stahlwerk in Eisenhüttenstadt wurde ab 1950 als Staatsbetrieb der DDR erbaut. Zunächst als reine Eisenhütte mit 6 Hochöfen unter dem Name, "Eisenhüttenkombinat J.W. Stalin". 1961 Umbenennung in "Eisenhüttenkombinat Ost " (EKO). 1968 wurde ein Kaltwalzwerk in Betrieb genommen. 1984 errichtet die österreichische VOEST Alpine ein LD-Stahlwerk, das erste Stahlwerk der Hütte. Die erzeugten Brammen wurden zum Teil in Salzgitter und dem Ruhrgebiet warm gewalzt und anschließend zum Kaltwalzen nach Eisenhüttenstadt zurück transportiert.

1994 wird das Werk privatisiert und von dem belgischen Stahlkonzern Cockerill Sambre übernommen. Ab 1995 wird eine Warmbreitbandstrasse erbaut und 1997 geht der neue Hochofen 5a in Produktion. 1999 Fusion mit Usinor, ab 2001 gehörte das Werk zur neu entstandenen Arcelor Gruppe. Diese wurde in 2006 von Mittal Steel übernommen. Heute wird das Werk unter dem Namen ArcelorMittal Eisenhüttenstadt GmbH geführt.

Bahnhof Bad Saarow

Erbaut im Jahre 1911 ist der Bahnhof Bad Saarow knapp 100 Jahre alt, der sogenannte Empfangssalon der Kurgemeinde. Auf dem Bahnhof von Bad Saarow waren 1911 erste Probezüge und am 31. Januar 1912 der erste reguläre Personenzug aus Beeskow mit 120 Fahrgästen eingefahren. Der Bahnhof im Landhausstil hat 84 Holzsäulen, die den Bau so markant machen.

Für die Rekonstruktion wurden anderthalb Millionen Euro veranschlagt, schließlich muss die Sanierung auch dem Denkmalschutz entsprechen. 1997 hatte die Gemeinde das Objekt günstig von der Deutschen Bahn erworben. Gleichzeitig startete eine große Spendenaktion. Insgesamt kamen so rund 100 Tausend Euro zusammen. Der Bahnhof gilt als ein Wahrzeichen Bad Saarows und symbolisiert die Entwicklung von ländlicher Idylle zum modernen Kurort. Das historische Ensemble hat jetzt gleich mehrere Funktionen: Haltepunkt für die Kleinbahn, Fremdenverkehrsamt und Trauzimmer.

Gerhard Hauptmann Museum Erkner

In der Villa Lassen befindet sich seit 1987 das Gerhart Hauptmann Museum. Es ist deutschlandweit das einzige seiner Art. Die Ausstellung vermittelt einen Gesamtüberblick über Leben und Werk des Nobelpreisträgers. Die Einrichtung ist aus dem Teilnachlass des Dichters rekonstruiert worden. Ein großer Teil der Bibliothek Gerhart Hauptmanns befindet sich in der Sammlung des Hauses, ebenso die Bestände des ehemaligen Hauptmann-Archivs Radebeul, darunter Lebensdokumente, Briefe und Autographen.

Das Gerhart Hauptmann Museum ist für Erkner ein zentraler Veranstaltungsort. Hier werden Lesungen, Konzerte, Filmvorführungen und Sonderausstellungen angeboten.

Schloss Groß Rietz

Das Schloss in Groß Rietz, circa sechs Kilometer von Beeskow entfernt, wurde zwischen 1693 und 1700 von der Familie von Marwitz erbaut. 1790 kaufte der preußische Minister Johann Christoph Wöllner das Schloss. Wöllner ließ neue Wirtschaftsgebäude errichten, pflanzte Maulberrbäume an und ließ den Schlossgarten umgestalten.

1801 übernahm Peter Friedrich Ludwig von Itzenplitz das Schloss. Itzenplitz ließ den Garten nach englischen Vorbild umgestalten. 1861 kam das Schloss durch Erbschaft wieder in den Besitz der Familie von Marwitz. Die Schrecken des Zweiten Weltkrieges hat das Schloss unbeschadet überstanden, nur die Inneneinrichtung ist seit 1945 verschwunden.

Nach 1945 wurde das Schloss als Kindergarten und Unterbringung von Vertriebenen genutzt worden. Zu DDR-Zeiten wurden im Schlosspark Kleingärten angelegt und der Park stark umgestaltet, so wurde zum Beispiel eine Freilichtbühne errichtet. Das Schloss wurde nach 2000 umfangreich saniert und hat seinen alten Charme wieder zurückerhalten. Der westlich des Schlosses gelegene Teil des Parkes wurde wiederhergestellt.